Line Up für das Torstrassenfestival im Mein Haus am See:
Mikkie & Tobi - 14.00 bis 15.00
mikkie ...
"Woran liegt es, dass Mikkies Musik so unter die Haut geht? Es ist die Kombination aus abgrundtief ehrlichen Texten, zerbrechlicher Stimme und melancholischer Klaviermusik. Mit ihren Songs schafft die 18jährige Sängerin, Keyboarderin einer Metal-Band und ehemalige Klavier-Jungstudentin aus Berlin etwas, was viele vergeblich zu erreichen versuchen: einen eigenen Stil irgendwo zwischen Klassik, Chanson, Soul und Pop. Ein echter Geheimtipp!" (August 2011)
... und tobi
"Seid der Bereichung durch männliche Zweitstimme und rauhem Gitarrstensound von Tobi versprechen Mikkies melancholische Konzerte weitaus mehr Abwechslung und Pop-Attidude als zuvor. Trotzdem geht der eigene Stil und Charakter der Musik keineswegs verloren." (Juli 2012)
http://www.facebook.com/events/160459507423773/
Some Poetries - 16.00 bis 17.00
Für eine Rockband sind sie zu soft. Und für Schmuse‐Rock zu temperamentvoll. Für Folk sind sie zu poppig und für Pop zu folkig.
„Some Poetries“ passen einfach in keine Schublade. Also warum nicht einfach den ganzen Schrank öffnen?
Die vier Berliner Jungs Max (21), Roman (21), Matti (18) und Paco (19) bedienen sich aus allen Sparten des Folk, Pop und Rock und kombinieren diese zu eingängigen Songs mit dem richtigen Gespür für Emotionalität. Irgendwo zwischen Künstlern wie „Robert Francis“ und „The Fray“ bewegt sich die junge Band und klingt doch immer wie sie selbst. Im März 2012 veröffentlichten „Some Poetries“ ihr Debüt‐Album „Once I had a Kingdom“, welches in kompletter Eigenarbeit in ihrem eigenen Studio aufgenommen und abgemischt wurde. Auch die Produktion wollten die Jungs nicht aus den Händen geben und verzichteten bewusst auf ein Label und jegliche Vertragsbindungen. Vom Songwriting bis zum endgültigen
Produkt ein Do‐It‐Yourself‐Album.
Voller Melancholie und Atmosphäre regen die 12 Titel auf „Once I had a Kingdom“ eher zum Träumen als zum Mittanzen an. Warme Gitarrensounds, sphärisch‐melancholische Melodien und eine sanfte Stimme sorgen immer wieder für Gänsehaut und zaubern hier und da ein Lächeln auf die Lippen der Zuhörer.
Vom traurig schönen „Now I know Better“, in dem jedes Wort unter der Haut kribbelt, bis zum Ohrwurmsong „Plastic Balloons“ ein rundum gelungenes Erstlingswerk der Berliner, von denen wir in Zukunft sicher noch mehr erwarten können...
http://www.facebook.com/events/342256272520749/
La Kernaussage - 18.00 bis 19.00
Clément de la Blamages und Paul Ballantines Aufeinandertreffen stand unter keinem guten Stern. Der früheste Kontakt ist laut seriösen musikwissenschaftlichen
Forschungen auf das Jahr 1990 in der U14-Gruppe des Dorfschützenvereins
Sigmaringen datiert. Ungeachtet der widrigen Voraussetzungen konnte innerhalb kürzester Zeit eine lebenslange Freundschaft mit den ortsüblichen Bajonettschmissen besiegelt werden.
Clément de la Blamage ist nach eigener Aussage Stammhüter eines alten Merowingergeschlechts, welches sich im 17. Jahrhundert aufgrund religiöser Verfolgung in Süddeutschland ansiedelte. Als Sohn einer kanadischen Opernsängerin mit Wohnsitz New York und eines argentinischen Rinderhirten ist sein kongenialer Partner Ballantine dito mit einem interkulturellen und multisozialen Hintergrund gesegnet. Derlei Aspekte dünken an diesem Punkt unangebracht, stellen zu späterer Zeit allerdings ein unwiederbringliches Juwel für musik-ökonomische Kategorisierungen.
Wenngleich sich unsere Protagonisten alsbald für einige Jahre aus den Augen verloren, war schon beizeiten ausgemacht, dass sich ihre Wege künftig erneut und diesmal auf musikalisch Weise kreuzen würden. Vorerst gingen sie nach Paris und New York, um von den Großen zu lernen. Sie züchteten Oberlippenbärte und verfolgten zielstrebig einen akademischen Abschluss. Letzterer wird gewöhnlich
verschwiegen, um der Ausgrenzung marktrelevanter Zielgruppen zu entgehen.
Ihr Handwerk lernten sie auf illustren Bühnen der Republik. Mit ihren Ideen und ihrem lyrisches Spiel bereicherten sie diverse CD-Produktionen (unter anderem Mother’s Little Helpers, Max Koffler), Live-Perfomances (mit Valentine und Kurt Krömer) sowie das mediale Airplay u. a. bei WDR, SAT1, Viva2; Radio1, Deltaradio, 1Live, SWR3 und im Spiegel (siehe Ausgabe 25.08.2008). Sie gaben den Publikumsanheizer für
Neil Young, Roger Chapman und Mitch Ryder. Dabei gelang es ihnen ungeheuerliche Energien aus den Missfallensbekundungen einer Zwölftausendschaft zu ziehen. Während einer gemeinsamen Asientournee, die in propagandistischer Vereinahmung durch Fernsehteams an nordkoreanischen Grenzposten und in einer hartnäckigen Syphilis gipfelte, reifte der Entschluss sich unabhängig zu machen. «La Kernaussage» war geboren.
Ihrem Streben nach Ruhm und Liebe wurde jedoch ein vorübergehend jähes Ende bereitet. Der über Jahre angewöhnte fürstliche Lebensstil erzwang temporäre
Auftragsarbeiten im Landesjugendsmoothjazzorchester Berlin. Infolge bedrohlich ausgeprägter Individualität konnte jedoch ihre Verbannung trotz Ausschöpfung aller legalen Mittel nicht verhindert werden. Im Gegenteil: Sie wurden rechtmäßig zum
Abbau ihres Geschmacks und Gewissens verurteilt (Urteil des BGH 3 StR 10076/03 - 28. Oktober 2008). Die Privatinsolvenz konnte nicht verhindert werden.
Während der Absolvierung fälliger Sozialstunden wurde fleißig an einem Comeback gearbeitet. Zudem keimte in unseren beiden Desperados der Entschluss auf Rache. Das Maß war voll. Irgendwann wurde es einfach zu viel. Zu viel von allem. Die ständige und allgegenwärtige Globalisierung und Gentrifizierung, immer neue, falsch verstandene Modeauswüchse bis zu 40jähriger Jugendlicher, der Selbstdarstellungszwang verschreckter Neugroßstädter und trostlose Karriereaussichten.
Kurzum: ständiger optischer, akustischer und mentaler Lärm! «La Kernaussage» will mitschreien, statt sich nur vollbrüllen zu lassen; um weitere sinnlose Zeichen in den Urwald der Signale zu funken. Der erhobene Zeigefinger ist genauso schmutzig
wie diejenigen, auf die er zeigt und er rudert hilflos im Kreis.
Ballantine und de la Blamage therapieren unverdrossen ihre selbstdiagnostizierte Hypokrise und verticken die Medizin unter Hand auf dem Schulhof. Hörbarer Sperrmüll in ansprechender Verpackung. Wer mit dem Kopf nickt, hat sich bereits schuldig gemacht. Die entscheidenden Beimengungen sind bauchseits spürbare Basstrommel-Ostinati, deutsche Texte und ein gerüttet Maß an unverhohlener
Inszenierung. «La Kernaussage» ist testosterondurchdrängter Schweiß, Energie und Extase. Vergleichbare Rezeptmischungen finden sich in den Kochbüchern von Whitest Boy Alive, Dendemann und Jeansteam. Der Fachmann rät jedoch zur
ausschließlichen Verwendung ungestreckter Substanzen. «La Kernaussage» ist 100% clean, beitragsfrei und verursacht keinerlei pharmazeutisch anerkannte
Nebenwirkungen.
http://www.facebook.com/events/497269823620147/
Airlectro - 20.00 bis 21.30
Der Leipziger Cellist Lukas Dreyer und der DJ/Musikproducer Patrick Franke haben sich zusammengefunden, um eine anspruchsvolle Fusion aus Klassik und elektronischer Musik auf die Bühne zu bringen.
Das Ziel ist es, den Charme der Klassik zu wahren und in das heutige, pulsierende, musikalische Zeitgeschehen zu übersetzen...
2010 gab es eine Airlectro Tour...
weitere werden folgen...
http://www.facebook.com/events/257631371014712/
Patrick Franke aka DJ Milk - 22.00 bis 3.00
Die Liebe zur Musik entdeckte er schon im Kindesalter. In einem Kinder- u. Jugendensemble bekam er erstmals die Möglichkeit sich zu verwirklichen und lernte Gitarre und Schlagzeug spielen.
Der erste Kontakt zu Bühne und Publikum war geschaffen und die Sucht danach ist bis heute unverändert.
Im Alter von 14 Jahren veranstaltete er bereits mit Freunden in Schulen kleine Partys, wobei die Lust zum Music Selector aka dj entdeckt wurde. Aus Kassettendecks wurden ziemlich schnell Turntables, aus Kassetten viele Platten. Das Interesse an elektronischen Tracks wuchs und wurde dann auch Hauptbestandteil des musikalischen Programms. Die ersten Technopartys wurden veranstaltet und es entwickelte sich eine kleine Szene von Leuten, die ohne diese Art von Musik nicht mehr so richtig leben konnten. Der Club Basis in Leipzig war zu der Zeit ein sehr beliebter und wichtiger Treffpunkt dieser Szene.
Der stupide Technobeat war nicht so sein Fall, ihm lag mehr der harmonische Style, wobei er dann die Richtung Breakbeat für sich entdeckte, was auf die häufigen Besuche seiner Lieblingsstadt London zurückzuführen ist. Dj Milk versuchte immer mit seinen Sets, Freude in die Gesichter der Party People zu bringen. Eine Aufgabe, die er sich bis heute bewahrt hat.1993 wurden die ersten Produktionsschritte gewagt und es kamen sehr harmonische Breakbeat Tracks zum Vorschein. Im Frühjahr produzierte er mit seinem Freund und dj Kollegen Raik E. unter dem Namen Jungleism Monkeys die Hymne für Ostdeutschlands größte Technoveranstaltung, dem BOOM Rave “music so wonderful“.
Es wurde die erste Scheibe auf Groove Town Records und sie schlug in Sachsens Hitparaden wie eine Bombe ein, sie wurde in die Hot Rotation der ansässigen Radiostationen aufgenommen. Die erste Live Performance der Jungleism Monkeys war gleich vor 13.000 Leuten auf der Messe Leipzig, somit hatten sich genug Partypeople den für sie ungewohnten Sound eingeprägt und wollten mehr. Es folgte ein Album “heaven“, welches in ganz Ostdeutschland über die Ladentheke ging. Die Jungleism Monkeys wurden von mehreren Magazinen als der Live Act des Jahres gewählt und zeigten deutschlandweit ihre Performance. Danach erschienen mehrere neue Singles, auch mit Remixen bekannter Produktionskollegen, z.B. Bassface Sascha 1997 wurden sie zu VIVA House TV eingeladen, der damaligen Kultsendung der Szene. Jens Mahlstedt wollte für seine Scheibe “Back to the Beat“ einen Remix von den beiden. Fertig produziert wurde jedoch die Single von Motor Music nicht veröffentlicht, so wurde eine eigene Platte daraus – “dancing feet“.
Ein Video wurde darauffolgend produziert.
Die musikalische Entwicklung schritt voran und der Sound in der Szene veränderte somit auch die Sets von dj milk. In seinem Plattenkoffer fanden immer mehr fette House Sounds Platz. Er spielte am liebsten den progressiven Sound mit fetten Bässen, es konnte auch ab und zu eine treibende Technoscheibe zu hören sein.
Heute bezeichnet dj milk seinen Sound als s.l.a.m. – sound, love and motion.
Es gibt keine strenge Soundrichtlinie, das was gefällt wird gespielt. Von Elektro bis House, Hauptsache es verbreitet gute Laune. Das können die Gäste von seinem Resident Club Velvet in Leipzig bestätigen. Auf Techno Elektro Events trifft man dj milk unter seinem bürgerlichen Namen Patrick Franke.
2003 gründete er mit dj Kollege Thomas Neumann ein neues Label- Exquisit Records, welches sich auf den Soundmix aus Elektro Pop und Techhouse spezialisiert.
Die erste Veröffentlichung erschien unter dem neuen eigenen Projektnamen Franke & Neumann – “strike ep“. Nach diversen Projekten, VÖs und Remixen in 2004 (unter anderem die viel beachteten Remixe zu Martin Solveig – “Rocking Music“ und Rosenstolz –„“Willkommen“ / erschienen bei Universal Music) wendeten sich die Produzenten Patrick Franke a.k.a. dj milk und Thomas Neumann aka Tom Newman wieder ihrer eigenen Labelplattform. Im Mai 2005 erschien die neue Maxi auf Exquisit Records – franke & neumann – “planets/titan“. Auf der B-Seite gibt’s es einen Remix von Audio Royal ( Funkhaus Music Berlin). Im Juni 2006 erscheint auf Great Stuffs unter Label Craft Music das Remix Release Franke & Neumann “titan“ inkl. Mixe von Criss Source und Lützenkirchen vs. Tomcraft und zieht somit erneut im Plattenkoffer vieler bekannter Dj Kollegen (Funk D’Void, Blackstrobe, Gregor Tresher, Oxia) seine Bahn durch die Clubs rund um
den Globus.
Seit Oktober 2007 hat er seine Heimat Leipzig verlassen und ist in die Hauptstadt Berlin gezogen,
http://www.facebook.com/events/380404605355526/